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Pforzheim 2017 2Zurück von den verschiedenen Aktionen der Gedenkwoche und dem Trauermarsch in Dresden, ging es 10 Tage später nach Pforzheim, wo wie jedes Jahr am 23. Februar die Mahnwache zum Gedenken an die Bombardierung der Stadt, deren Zentrum völlig zerstört wurde, stattfand.
Wie bei fast allen Veranstaltungen festzustellen, kamen auch hier mit ca. 70 Personen etwas weniger Teilnehmer als im letzten Jahr. Das liegt teilweise daran, dass die Polizei vorschreibt, den Treffpunkt bereits am Nachmittag anzusetzen, obwohl die Mahnwache erst zwischen 19,50 und 20,10 Uhr stattfindet – in diesem Zeitraum fielen die Bomben und die Glocken der Stadt läuten. Daher können die Kameraden, die berufstätig sind und sich nicht extra Urlaub nehmen, nicht teilnehmen. Vielleicht war es aber auch der Wettervorhersage zu „verdanken“, die Regen und heftige Stürme meldete.
Auch die Gutmenschen, die sich nachmittags am Friedhof bei dem Gedenken der Stadt versammelten, waren weniger als in früheren Jahren. Der Oberbürgermeister Hager hetzte natürlich wie immer gegen das würdige und stille Gedenken auf dem Wartberg, wo wir schweigend mit brennenden Fackeln auf die Stadt blicken. Seit ein paar Jahren ist denn auch die Forderung der Gutmenschen und ihrer linken Brüder „Fackeln aus“, was sie aber nicht erreichen können.
In diesem Jahr hätte es beinahe geklappt – aber nicht wegen der linken Krawallmacher, die von der Polizei wieder einigermaßen in Zaum gehalten wurden, vielleicht Pforzheim 2017 1auch wegen des aufgefahrenen Wasserwerfers, der aber nicht zum Einsatz kam, sondern wegen des heftigen Sturmes. Selbst wenn man auf jahrzehntelange Erfahrung im Gebrauch von Fackeln zurückblickt, war es diesmal schwierig, sie am Brennen zu halten. In diesen ca. 25 Minuten brannten 2 lange Fackeln ab...
Und natürlich wurde in den Reden und Zeitungsberichten den „Neonazis“ wieder vorgeworfen, „das Gedenken zu missbrauchen“, ja sogar „die Opfer zu verhöhnen“. Wer also schweigend an das grauenvolle Geschehen und die ca. 20.000 Toten denkt, verhöhnt diese – nicht aber diejenigen, die zum Zeitpunkt der Bombardierung mit Böllern und Feuerwerkskörpern feiern... Und natürlich wird gegen dieses Pack auch nicht ermittelt, z.B. wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.
Selbstverständlich werden wir auch weiterhin unserer Toten gedenken, daran können weder Antifa noch Gutmenschen etwas ändern.

Edda Schmidt




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